Fußball und Glaube – com-unio
     Wir haben gelernt, wie Vögel zu fliegen, wie die Fische zu schwimmen. Doch haben wir die einfache Kunst verlernt, wie Brüder zu leben (Martin Luther King)

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Agapefeier an Gründonnerstag
2. April, ab 21:30 Uhr 


Offene Treffen, jeweils
Sonntag um 19:00 Uhr:


26. April 2026

23. Mai 2026
Königin der Apostel


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Tausende von Fußballfans aus vielen Ländern Europas sind derzeit Gast in Deutschland, um schöne Spiele zu sehen und ihre Nationalmannschaft zu unterstützen. Es wird angefeuert und gefeiert, da tut auch der stärkste Regen und Sturm der Stimmung keinen Abbruch. Die Fußballbegeisterung ist nicht nur in Deutschland sehr groß. Einzelne Fußballspieler werden von fanatischen Fans wie Heilige verehrt, denkt man an Diego Maradona,- die "Hand Gottes", wie er genannt wurde. Von "Fußballgöttern" liest und hört man oft in den Medien.

Abgesehen von diesen "Lichtgestalten" beobachtet man auch Fußballspieler, die sich vor dem Spiel bekreuzigen oder Fans, die vor einem Elfmeter die Hände falten. Welchen Platz hat die Religion beim Fußball? Bei einem Besuch von Domradio.de fand ich den Artikel „Wo der Fußballgott zu finden ist“. Dort wird von Fußballstädten berichtet, die im Stadionbereich, zwischen Umkleidekabinen und Spielertunnel, eine Kapelle eingerichtet haben; wo im Vorfeld eines Spieles gemeinsam, auch mit Fans der gegnerischen Mannschaft, Gottesdienst gefeiert wird. Diese Kapellen sind auch offen für Besuchergruppen, Taufen, Trauungen und Trauerfeiern. In Hamburg können sich Fans auf dem Hauptfriedhof, der unmittelbar in der Nähe des Volksparkstadions liegt, beerdigen lassen und dabei zwischen den Ruhestätten „Einzelspieler“, „Doppelpass“ und „Team“ wählen. Auch in Köln wird zu Beginn der Fußballsaison ein ökumenischer Gottesdienst im Dom gefeiert, wobei dann auch die Vereinshymne gesungen wird.

Weiter werden in dem Artikel unterschiedliche Bundesliga-Hochburgen aufgezählt, wo sich christliche Fangemeinschaften gegründet haben. Angefangen hatte das 2005 in Hamburg. Diese Fanclubs wollen positive Zeichen in den Stadien setzen: Fußball ohne Vandalismus und Gewalt, ohne Rassismus, Alkoholmissbrauch und andere Süchte, sondern mit gegenseitigem Respekt. Diese Fanclubs unterstützen Menschen auch bei Herausforderungen wie Arbeitslosigkeit, Wohnungssuche oder Umzügen.„fußball-beGEISTert“ - so lautet das Motto der evangelischen und katholischen Kirche in Deutschland zur diesjährigen Fußball-EM. Auch hier wollen sich Christen für Fairness stark machen und für ein geeintes Europa mit gegenseitigem Respekt eintreten. Kirche an diesen Orten können eine große Chance bieten! Die Kirche muss auf den Menschen zugehen. Ort von Kirche muss mitten im Alltag des Menschen sein.

Auch Vinzenz Pallotti ist hinausgegangen in die Straßen von Rom, um dort den Menschen in ihrer Welt zu begegnen. In ihrem Alltag und mit ihren Nöten und Freuden. Wer weiß, vielleicht wäre er auch ins Stadion zu einem Fußballspiel gegangen ...

Claudia Schäfer

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