Der Missionssekretär der Pallottiner bei com-unio – com-unio
     Seid allezeit bereit zur Verantwortung vor jedermann, der von euch Rechenschaft fordert über die Hoffnung, die in euch ist (1.Petrus 3,15)

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Sonntag um 19:00 Uhr:


26. April 2026
Piz Pallo: Unser KlinikClown stellt seine Arbeit vor

24. Mai 2026
Feier der Königin der Apostel
mit Erneuerung des apostolischen Versprechens
(für Unio-Mitglieder)
Thema: Nein sagen - darf ich das?


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„Wir haben eine Mission: Gott sichtbar machen durch lebendige Taten der Liebe!

Missionssekretär

Mit diesem Gedanken begann P. Reinhold Maise SAC seinen Vortrag, in dem er unserer Unio-Gruppe seine Arbeit als Missionsekretär vorstellte. Seit dem Spätsommer 2022 bekleidet P. Maise diese Rolle. Von einer gründlichen Einarbeitung konnte wegen der vielfältigen Verpflichtungen auch seiner Mitbrüder keine Rede sein. Dennoch bereiste P. Maise in seiner noch kurzen Amtszeit bereits alle internationalen Präsenzen und Betätigungsfelder der Pallottiner, teils sogar mehrfach.

Ansonsten sei es schon sehr viel Arbeit am Schreibtisch, wie er einräumte. Denn die Pallottiner verwenden viel Sorgfalt auf die gerechte Verteilung der Spendengelder, die sie erfolgreich mittels einschlägiger Fundraising-Kampagnen einwerben. In dieser Frage wurde der Referent besonders deutlich, denn was genau bedeutet Gerechtigkeit in diesem Zusammenhang? Das in jedem Einzelfall zu beurteilen ist ein wesentlicher Teil der Aufgaben des Missionssekretärs und mithin ein wichtiger Grund für die rege Reisetätigkeit: Vor Ort Bedarf an Unterstützung erkennen, neue Fördermöglichkeiten erkennen und über eine Weiterförderung vorhandener Projekte entscheiden.

Der Begriff "Mission" ist für die Pallottiner nicht das, was man früher auch mit dem Begriff verbinden musste. Es gehe ausdrücklich nicht darum, anderen Menschen ihre Religion zu nehmen und den eigenen Glauben überzustülpen. Oder dass man auf dem Heimweg seinen Erfolg daran messe, wie viele Menschen man "bekehrt" habe. Vielmehr handle es sich bei seiner Tätigkeit um eine Begegnung auf Augenhöhe, bei der beide Seiten voneinander lernen können. "Hilfe zur Selbsthilfe" bringt den Ansatz daher gut auf den Punkt, mit dem Ziel, die Selbständigkeit und Unabhängigkeit anderer Menschen in deren Lebenswirklichkeit zu fördern. Dies erreicht man insbesondere über Bildung und Wissenvermittlung - die aber ebenfalls nur dann gelingen kann, wenn man selbst auch bereit ist, Neues zu lernen und Fremdes zu verstehen.

Als Zuhörer blieb der Eindruck bei mir zurück, dass dem bescheidenen Referenten gerade dieser Teil gut gelingt, und dass er große Freude an dieser Art hat, Menschen zu begegnen. Immer mit Gott im Reisegepäck, der ihm hilft, neugierig zu bleiben und offen für die vielen verschiedenen Situationen, die er antrifft. Dabei gab er unumwunden zu, dass diese Offenheit durchaus ihre menschlichen Grenzen haben kann - wenn es zum Beispiel um manche Spezialitäten seiner Mitbrüder in anderen Ländern geht, auf die er dann doch lieber verzichten möchte. 

Mehr zum Thema:
https://www.pallottiner.org/gemeinschaft/mission/
https://www.pallottiner.org/wir-suchen-den-weg-zum-licht/

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