Sich eine Gebetsecke einrichten und einen Ort zum Beten (auf)suchen – com-unio
     Wir haben gelernt, wie Vögel zu fliegen, wie die Fische zu schwimmen. Doch haben wir die einfache Kunst verlernt, wie Brüder zu leben (Martin Luther King)

* * *AKTUELL* * *

Nächste Termine 

Agapefeier an Gründonnerstag
2. April, ab 21:30 Uhr 


Offene Treffen, jeweils
Sonntag um 19:00 Uhr:


26. April 2026

23. Mai 2026
Königin der Apostel


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Impuls zum 1. Gruppentreffen der Exerzitien im Alltag
(Leitung: Monika Urban UAC) 

Mitten im Alltag innehalten und dazu einen Ort finden, wo ich ungestört verweilen kann, gehört mit zu den Grundelementen von Exerzitien im Alltag. Einen Gebetsplatz zu finden und herzurichten ist hilfreich. Der äußere Rahmen unterstützt es, zur Ruhe zu kommen und auch innerlich still zu werden. Mit der räumlichen Abgrenzung signalisiere ich meinen Familienmitgliedern für eine kurze Zeitspanne: „Bitte nicht stören!“

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„Wenn du betest“, sagt Jesus, „dann geh in deine Kammer und schließ die Tür zu“ (Mt 6,6). Ein Lehrmeister des kontemplativen Gebets, der Jesuit Franz Jalic, vergleicht eine Kammer mit einem Balkon. Auf diesem rührt sich was, ist man mit der Außenwelt verbunden, hat Ausblick, vielleicht ein Gespräch mit den Menschen draußen. In der Kammer dagegen ist es still.Wenn man gewohnt ist, ständig von Menschen, Dingen, Geräuschen umgeben zu sein, ist es erst einmal schwer, die Ruhe auszuhalten. Und in einer Kammer ist es vielleicht dunkel. Man fühlt sich allein mit seinen Gedanken, Gefühlen. „Aber Du bist nicht allein“ schreibt der Buchautor P. Anselm Grün: Er zitiert Jesus, der sich auch immer wieder zurückgezogen hat in die Stille und sagt: „Dein Vater, der im Verborgenen ist“. Jesus selbst hat diesen Kontakt mit seinem Gott-Vater in der Stille gesucht und gepflegt, so können wir es in den Evangelien lesen. Anselm Grün bezeichnet das Gebet als einen „Schutzraum, in den wir uns zurückziehen dürfen, um vor dem Lärm der Welt und vor den Erwartungen der Menschen geschützt zu sein“. Bei dem äußeren Rückzug geschieht auch innerlich etwas Entscheidendes. In unserem „eigenen inneren Raum der Stille oder Herzenskämmerlein bekommt Gott Raum“. Er, der da ist, auf uns wartet, uns liebend anschaut, kann in uns wirken. (A. Grün. Der innere Raum, 2007 Augsburg. S. 77-79)

Im Evangelium des 2. Fastensonntags hören wir von der Verklärung Jesu auf dem Berg Tabor: „Während er betete, veränderte sich das Aussehen seines Gesichts, sein Gewand leuchtete weiß“. Jesu inneres Gebet und seine Verbundenheit mit dem Vater strahlte nach außen, dass die Umgebung es spüren und sehen konnte. Exerzitien im Alltag geben den äußeren Rahmen, sich die Zeit einzuräumen, um circa eine halbe Stunde täglich, im Gebet einfach nur da zu sein, in Gottes Gegenwart. Unser Leben ordnet sich darin. Leise kann sich in uns etwas verändern – vielleicht nach außen wirken. So in der Spur Jesu kann ich der „Spur des Herzens“ folgen – „in einer ver-rückten Welt“. 

 „In der Spur des Herzens. Leben in einer verrückten Welt“ – sind die Exerzitien im Alltag überschrieben, die wir als Vorlage dieses Jahr gewählt haben, von SEELSORGE.leben des Bistums Innsbruck herausgegeben https://www.dibk.at/Themen/Exerzitien/In-der-Spur-des-Herzens

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