Epiphanie-Triduum in Rheinbach – com-unio
     Wir haben gelernt, wie Vögel zu fliegen, wie die Fische zu schwimmen. Doch haben wir die einfache Kunst verlernt, wie Brüder zu leben (Martin Luther King)

* * *AKTUELL* * *

Nächste Termine 

Agapefeier an Gründonnerstag
2. April, ab 21:30 Uhr 


Offene Treffen, jeweils
Sonntag um 19:00 Uhr:


26. April 2026

23. Mai 2026
Königin der Apostel


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RheinbachDie Mitglieder der Uniogruppe Rheinbach feierten am 8., 9. und 10. Januar 2024 ein Epiphanie-Triduum zum Thema "Aufbrechen, um anzukommen ..."

… bei mir
… bei meinen Mitmenschen
… bei Gott 

Jeden Abend haben wir uns im Halbkreis vor dem Altar versammelt. Am Montag sind wir zu Beginn bei leiser Musikbegleitungden Fragen nachgegangen: Wer bin ich? Wie sehe ich mich? Was ist mein wahres Ich? Und weiter: Was sind meine Schwächen, was meine Stärken? Was kann ich gut? Was kann ich nicht? Das Fazit dieser Überlegungen war zum Schluss: Ich bin ein Wesen, das von Gott wunderbar erschaffen wurde, und das schön ist. 

Am zweiten Abend, der unter dem Thema stand: Aufbrechen, um anzukommen bei meinen Mitmenschen, stellten wir uns u.a. die Fragen: Wie sehe ich meinen Mitmenschen, bin ich von Neid geplagt darüber, was er sich alles leisten kann und ich nicht, oder vergleiche ich mich damit, was er alles kann - und ich nicht. Oder stelle ich mich ihm gegenüber so dar, dass ich nie etwas falsch mache, dass ich phantastisch bin … Schließlich haben wir uns gefragt, ob wir wirklich wahrnehmen, wer uns braucht, wer bedürftig ist, wer Deine, meine Liebe braucht. 

Am dritten und letzten Abend sind wir aufgebrochen, um anzukommen bei Gott. In einem Gebet von Almuth Wiedenhöft ging es zu Beginn darum, dass ich bitten, klagen und weinen darf – Gott ist da! Und dann hörten wir in einem Text von Andrea Schwarz eine etwas andere Fassung der Geschichte vom „verlorenen“ Schaf. Das Schaf selbst erzählt darin nämlich, dass es gar nicht verloren gegangen ist, sondern dass es einfach mal auf eigene Faust losgehen und die Welt erkunden wollte. Schließlich war es dann aber doch mehr als glücklich, die Stimme seines Hirten zu hören. Das Schaf spürte, der sucht mich, ich bin meinem Hirten wichtig. Und schließlich sagte dieser sogar: „Wenn du wieder mal allein unterwegs sein willst, dann sag Bescheid. Ich kann dich lassen. Aber du sollst wissen, dass ich da bin!“ 

Fazit: Gott, mein Hirte, kann mich lassen; aber ich darf gewiss sein, er ist da, er geht alle meine Wege mit. Aber ich muss es auch wollen, ich muss mich von ihm begleiten lassen. So durften wir mit sehr aufmerksamen und innerlich ganz bewegten Menschen dieses Triduumfeiern. 

Ursula Knoch UAC 

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