Was trägt, wenn Sicherheiten bröckeln? – com-unio
     Gott spielt bei mir keine Rolle. Er ist der Regisseur. (Maria Luise Prean-Bruni)

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Treffen zur Fastenzeit
Zeit für Gott - Zeit für mich
Donnerstag, 26. Februar, 12. März und 26. März
jeweils um 19:00 Uhr


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Krieg in vielen Teilen der Welt. Flucht. Unruhe, Polarisierung, wachsender Radikalismus. Hunger, Umweltkatastrophen. Missbrauch, Armut, Diskriminierung, Ausbeutung, Unterdrückung, Gewalt, Ungleichheit, Ungerechtigkeit.
Das Leben wird teurer, der Ton schärfer, die Angst spürbarer, der Egoismus größer. Demokratie, lange als selbstverständlich erlebt, zeigt Risse. Viele Sicherheiten geraten ins Wanken. Wir spüren, wie fragil Stabilität geworden ist.

Was trägt aber, wenn Sicherheiten bröckeln, wenn der Boden unter unseren Füßen ins Wanken gerät? Nicht Rückzug. Nicht Verharmlosung. Nicht das Schweigen, wo Menschenwürde verletzt wird.



Wie schön ist es, das uns ein Glaube geschenkt wurde, auf den wir bauen und vertrauen können: Ein Glaube, der wach hält, inspiriert und Menschen ermutigt, Haltung zu zeigen, zu widersprechen und einzustehen. Ein Glaube, der Halt gibt und Mut schenkt, Geduld übt, Versöhnung  fördert – der Liebe in die Welt bringt und Verantwortung übernimmt. Ein Glaube, der Zuversicht schenkt, wo Angst herrscht, und der Menschen miteinander verbindet, statt zu trennen. Ein Glaube, der sich nicht auf die Seite der Lauten, sondern auf die Seite der Bedrohten stellt.

All dies hat uns Jesus vorgelebt: Durch sein Leben, seine Worte und sein Handeln hat er gezeigt, wie man für Gerechtigkeit, Liebe und Mitmenschlichkeit einsteht – auch gegen Widerstände und in unsicheren Zeiten. Und er hat uns die Verheißung hinterlassen, dass wir in all dem nie alleine sind: „Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende“ (Matthäus 28,20).

Und was auch trägt, ist Gemeinschaft. Menschen, die beten, einander Halt geben und Verantwortung teilen. Die einander zuhören und Raum schenken zum Wachsen, die Versöhnung und Vergebung lebt. Die Freude und Dankbarkeit teilt. In dieser Verbundenheit entsteht Kraft, Schwierigkeiten gemeinsam zu tragen und Hoffnung zu spüren und sichtbar werden zu lassen.

Sicherheiten mögen bröckeln. Aber Gottes Treue bleibt. Und aus ihr wächst der Mut, diese Zeit nicht nur zu ertragen, sondern sie gemeinsam gerecht, menschlich und hoffnungsvoll mitzugestalten.


Gebet in unsicheren Zeiten

Gott,
wenn die Welt ins Wanken gerät,
wenn Krieg, Hunger, Unruhe und Angst uns umgeben,
wenn vieles, worauf wir gebaut haben, bröckelt –
dann sei Du unser Halt.

Schenke uns den Mut, nicht wegzusehen,
nicht zu schweigen, wenn Menschenwürde verletzt wird,
sondern Haltung zu zeigen, Liebe zu leben
und Verantwortung zu übernehmen.

Lehre uns, wie Jesus es vorgemacht hat:
Für Gerechtigkeit einzustehen,
den Schwachen beizustehen,
versöhnlich zu handeln,
und Hoffnung zu schenken, wo Angst herrscht.

Segne unsere Gemeinschaft,
die uns trägt, wenn wir schwach sind,
die uns zuhören lässt und Raum zum Wachsen schenkt.
Mache uns zu Trägern Deiner Liebe,
zu Boten der Zuversicht,
zu Menschen, die Brücken bauen, statt Mauern.

Auch wenn Sicherheiten bröckeln,
hilf uns, auf Deine Treue zu vertrauen.
Lass uns daraus Kraft schöpfen,
diese Welt gerecht, menschlich und hoffnungsvoll mitzugestalten.

Amen

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