Epiphaniefeier daheim - in Gemeinschaft – com-unio
     Gott spielt bei mir keine Rolle. Er ist der Regisseur. (Maria Luise Prean-Bruni)

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26. April 2026

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Treffen zur Fastenzeit
Zeit für Gott - Zeit für mich
Donnerstag, 26. Februar, 12. März und 26. März
jeweils um 19:00 Uhr


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Die Feier der Epiphanie, also der Anbetung Jesu durch die drei Weisen aus dem Morgenland oder auch Erscheinung des Herrn, nahm bei Vinzenz Pallotti einen sehr großen Stellenwert ein. Vielerorts werden dazu auch heute noch verschiedenste Feiern veranstaltet. Seit Bestehen von com-unio gehört die Feier der Epiphanie fest dazu und eröffnet unser Jahr als Gemeinschaft. Besonders in diesem Jahr wussten wir es dabei sehr zu schätzen, dass wir unabhängig von Eiseskälte und glatten Straßen bequem zusammenkommen konnten - digital.

Die Feier der Epiphanie bei Pallotti

Wieso war Pallotti die Epiphanie so wichtig? Ab 1833 war er stellvertretender Spiritual am päpstlichen Institut für die Missionen; dort studierten junge Männer aus der ganzen Welt. Am 6. Januar wurde das „Fest der Sprachen“ gefeiert, bei dem die Studenten vor dem Altarbild mit der Anbetung der Weisen Texte, Gedichte und Gebete in ihrer jeweiligen Sprache vortrugen. Die Anbetung der drei Weisen symbolisierte schon immer die Universalität des christlichen Glaubens und inspirierte Pallotti zu seinen Gedanken einer Einheit im Glauben mit einer Vielfalt im Ausdruck, - wie es in Matthäus 2,1-12 mit der Huldigung der Sterndeuter beschrieben ist.

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Bevor wir uns mit dem Bibeltext und seiner Bedeutung sowohl für Pallotti als auch für uns selbst beschäftigten, lasen wir folgendes Gebet von Symeon, dem sog. "neuen Theologen" (um 1000 n.Chr): 

Wieder strahlt mir das Licht.
Wieder schaue ich das Licht der Klarheit.
Wieder öffnet es den Himmel,
wieder vertreibt es die Nacht.

Und der über allen Himmeln ist, 
den keiner der Menschen je erblickte, 
der kehrt aufs Neue in meinen Geist ein, 
ohne den Himmel zu verlassen, 
ohne die Nacht zu zerteilen, 
ohne das Dach des Hauses zu versehren, 
ohne irgendetwas zu durchdringen. 

Und in der Mitte meines Herzens,
o erhabenes Geheimnis, 
da wird es geboren, als Kind,
stürzt mich ins Licht 
und hebt mich über alles empor.

Reflexion

Matthäus 2,1–12 erzählt von den drei Weisen aus dem Morgenland, die gekommen sind, um Jesus zu ehren. Ihre Suche nach dem König der Juden offenbart, dass die Geburt Jesu nicht nur für ein Volk, sondern weltweite Bedeutung hat. Im Kontrast dazu steht König Herodes, der aus Angst und Machtstreben handelt und versucht, das Bedrohliche, Unausweichliche zu verhindern.

Die Weisen lassen sich vom Stern leiten, einem Zeichen göttlicher Führung, das ihnen den Weg weist. In ihrer Anbetung wird deutlich, dass Jesus für alle Menschen gekommen ist, nicht nur für Israel.

Fragen, die man sich hierzu stellen kann

Welche inneren „Sterne“ leiten mich im Leben und wie offen bin ich, ihrer Führung zu folgen?  Wie und wo erkenne ich in meinem eigenen Leben das Licht Christi, besonders in herausfordernden Zeiten?

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Passend dazu das Bild vom „Sternenhimmel“ der Rosenheimer Pfarrei St. Michael, in der fast 600 Sterne die Kirche schmücken, Diese Sterne wurden von unterschiedlichsten Menschen gefaltet: Gottesdienstbesucher und Pastoralteam, Ministranten und zufällig vorbeigekommene Gäste, Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Suche nach dem Ziel – Wege und Irrwege

Mit einem Text von Herbert Winklehner betrachteten wir die Ereignisse noch einmal von einer anderen Warte aus:

„Er sandte sie nach Bethlehem“: Bei diesem Suchen und Unterwegssein kann man auch mal falsch abbiegen. Die Sterndeuter sind überzeugt, dass ihr Ziel Jerusalem ist, aber da haben sie sich getäuscht.

So kann es uns auf unserem Glaubensweg auch ergehen. Wir meinen, es passt alles, ich bin gut unterwegs, eine gute Christin, ein guter Christ, dennoch bin ich bloß in Jerusalem gelandet, aber noch nicht am Ziel.

Der Stern, dem ich folge, der treibt mich weiter. Mein Suchen und Fragen bleiben. Meine Hoffnung ist noch nicht in Erfüllung gegangen. Da ist noch etwas, das ich nicht gefunden habe. Und dabei kann es notwendig sein, völlig neue Wege zu gehen, in Richtungen, an die ich gar nicht dachte … Betlehem, nicht Jerusalem.

Ich suche keinen großartigen König, sondern ein unscheinbares Kind. Auch das gehört zu unserem Unterwegssein als Hoffnungspilger dazu: Immer wieder aufbrechen, unbeirrt weitersuchen.

Die Sterndeuter lassen sich nicht aufhalten, sondern brechen erneut auf, folgen unbeirrt dem Stern und gelangen schließlich zum Ziel.

Doch welche Sterne oder innere Impulse führen mich auf meinem eigenen Lebensweg weiter, auch wenn ich glaube, schon am Ziel zu sein? Über diese Frage entstand ein lebhafter Austausch.

Für Vinzenz Pallotti stand der Dienst an anderen und die aktive Nächstenliebe im Mittelpunkt, ebenso seine Vision, dass jeder Christ berufen ist, für andere zu wirken. Er hat Nächstenliebe als zentralen Aspekt des Glaubens betrachtet.  Wie können wir dies in unser modernes Leben übertragen? Und wo haben wir - oder jemand, den wir kennen - diese Nächstenliebe praktiziert? Worin sehen wir die Herausforderungen, anderen zu helfen, und wie können wir sie überwinden?

„Christ sein – gemeinsam in einer säkularisierten Welt“

Treffend auf den Punkt gebracht hat Elisabeth Rappl in ihrem Kyrieruf (diözesane Wallfahrt der katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands) die Herausforderungen für aktive Christinnen und Christen – auch Pallotti fordert uns ja stets dazu auf, die frohe Botschaft in die Welt zu bringen:

„Es ist nicht immer leicht, Christin zu sein, in einer Zeit, in der es für viele selbstverständlich ist, nicht zu glauben und keiner Religionsgemeinschaft anzugehören. Es ist nicht immer leicht, Christin zu sein. Es sind nicht viele, die sich offen zu ihrer Kirche bekennen. Gott, wir wollen deine Botschaft weitergeben und dir folgen.“

Den Abschluss eines schönen Abends bildete wie immer unser com-unio-Gebet.

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