Quitter’s Day – com-unio
     Gott spielt bei mir keine Rolle. Er ist der Regisseur. (Maria Luise Prean-Bruni)

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er Tag, an dem die Neujahrsvorsätze über „Bord“ geworfen werden

Der „Quitter’s Day“ ist der Tag, an dem viele gute Vorsätze leise über Bord gehen. Viele Menschen starten mit Elan ins neue Jahr: mehr Sport, bewusster essen, achtsamer mit sich selbst umgehen, besser Grenzen setzen, weniger kaufen, mehr Zeit für Beziehungen, nachhaltiger leben, mehr Stille, mehr Ordnung – um nur einige Beispiele zu nennen. Doch oft dauert es nicht lange, bis der Alltag uns wieder einholt. Termine, alte Gewohnheiten, Alltagsstress – und plötzlich sind die Vorsätze verschwunden. Für dieses Phänomen gibt es sogar einen Namen und einen festen Termin: Quitter’s Day, der „Tag der Aufgebenden“. Er fällt traditionell auf den zweiten Freitag im Januar – in diesem Jahr war es der 9. Januar. Statistisch gesehen ist es der Tag, an dem die Fitnessstudios leerer werden, mehr Pizza bestellt wird und viele gute Absichten stillschweigend aufgegeben werden.

Dieses Bild berührt mehr als nur unseren Lebensstil, es trifft auch unseren Glauben. Denn auch im Glauben kennen bestimmt einige diese Momente: Wir wollen anders leben, aufmerksamer und intensiver beten, treuer sein, liebevoller, konsequenter. Und dann merken wir, wie schnell die alten Muster zurückkommen, wie leicht wir müde werden und wie oft wir uns selbst enttäuschen. Jesus sagt: „Doch wer bis zum Ende durchhält, wird gerettet werden“ (Mt 24,13 NL). Dieser Satz kann schwer auf uns liegen. Denn was ist mit den Tagen, an denen wir nicht durchhalten können? Mit den Momenten, in denen alles in uns nach Aufhören schreit? Oder wenn wir uns von den zahlreichen falschen Propheten, auf die wir hören, in die Irre führen lassen?

Die Bibel kennt diese Erfahrung. Sie verschweigt sie nicht. Der Prophet Elija sitzt erschöpft unter einem Ginsterstrauch und sagt: „Nun ist es genug, Herr. Nimm mein Leben!“ (1 Kön 19,4). Er ist kein Versager. Er ist müde. Und Gott antwortet nicht mit Vorwürfen, sondern mit Fürsorge: Schlaf, Brot, Wasser. Auch Jeremia, der Berufene, ruft verzweifelt: „Ich will nicht mehr an ihn denken und nicht mehr in seinem Namen reden“ (Jer 20,9). Und doch brennt Gottes Wort weiter in ihm – auch wenn er selbst nicht mehr kann. Petrus, der große Bekenner, verleugnet Jesus drei Mal. Für einen Moment ist er ein „Quitter“. Und doch sucht ihn der Auferstandene, nicht mit Anklage, sondern mit der entscheidenden Frage: „Liebst du mich?“ (Joh 21,16) und er vertraut ihm seine Kirche an. Selbst Jesus kennt diesen inneren Kampf. Im Garten Getsemani betet er: „Vater, wenn du willst, dann lass diesen Kelch des Leides an mir vorübergehen. Doch ich will deinen Willen tun, nicht meinen“ (Lk 22,42 NL). Das ist keine Schwäche. Es ist radikale Ehrlichkeit vor Gott.

Manches, was wir „Scheitern“ nennen, ist in Wahrheit ein Loslassen falscher Erwartungen. Paulus schreibt: „Wir sind von allen Seiten bedrängt, aber wir ängstigen uns nicht. Wir wissen keinen Rat, aber wir verzweifeln nicht“ (2 Kor 4,8). Nicht, weil er so stark wäre – sondern weil er sich getragen weiß. Im Glauben ist das Scheitern bereits „mit eingebaut“, denn Gott kennt uns. Er sieht das Herz: Er möchte Beziehung, keine abgehakte To-do-Liste. Die eigentlichen „Quitter“ sind jene, die eine Aufgabe oder Verpflichtung frühzeitig abbrechen, weil sie glauben, Gott erwartet Unerreichbares. Doch Gott selbst sagt: »Du brauchst nicht mehr als meine Gnade. Je schwächer du bist, desto stärker erweist sich an dir meine Kraft« (2 Kor 12,9 GN).

Mache dir keine großen Vorsätze, die leicht wieder über Bord gehen.
Lege dein Leben, deine Pläne und Ziele in Gottes Hände –
und lass dich von seiner Treue tragen.

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