Werde ganz still – com-unio

Unsere Weise Unio zu sein

     Möge der beste Tag deiner Vergangenheit der schlimmste Tag deiner Zukunft sein (Irischer Segen)

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Offenes Treffen,
Sonntag um 19:00 Uhr:

11. Januar 2026
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22. Januar 2026
Pallotti-Tag

22. Februar 2026
22. März 2026
26. April 2026

23. Mai 2026
Königin der Apostel


Treffen zur Fastenzeit
Zeit für Gott - Zeit für mich
Donnerstag, 26. Februar, 12. März und 26. März
jeweils um 19:00 Uhr


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Bibliolog 2026:

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Das Programm des Hauses St. Ulrich in Hochaltingen

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Brigitte 8

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Adventliches Brauchtum zieht sich durch die Wochen bis Weihnachten. Heilige werden gefeiert: Barbara, Nikolaus, Maria. Von der Verkündigung des Engels wird im Gottesdienst gelesen, die Szene aus dem Lukas-Evangelium, welche in Adventkrippen Eingang fand und Maler inspirierte. Ich mag das Bild des Künstlers Sieger Köder: Eine junge Frau in blauem Kleid still dasitzend, ihre Hände im Schoß nach oben offen, die Augen geschlossen. Sie scheint in sich zu horchen. Dazu fällt mir ein Lied aus der Elementarpädagogik ein (im Gotteslob Nr. 873 zu finden): 

„Gott ist ganz leise, willst du ihn hören, werde ganz still, wie Maria es war. Vielleicht hörst du dann die Botschaft des Engels. Du bist voll Gnade, der Herr ist mit dir.“ Im Lied steckt eine Einladung: „Werde ganz still“, damit du spüren kannst: Gott ist mit uns, Immanuel und Retter in Jesus.

Doch: Wie soll das gehen, wenn der Arbeitsalltag und die Vorbereitungen auf das „Fest der Liebe“ einen in Beschlag nehmen? „Werde ganz still“ wenn alles getaktet ist, keine Zeit zum Verschnaufen bleibt?  Dann gilt sie erst recht, die Einladung! Ein Gedicht von Dorothee Sölle kommt mir in einer WhatsApp entgegen: 

„Du sollst dich selbst unterbrechen.
Zwischen Arbeiten und Konsumieren soll Stille sein
und Freude,
dem Gruß des Engels zu lauschen: Fürchte dich nicht. 

Zwischen Aufräumen und Vorbereiten sollst du es in dir singen hören, 
das alte Lied der Sehnsucht: Maranata, komm, Gott, komm!“ -

Eine „Übung für den Alltag“ die mir vor kurzem begegnet ist, passt genau dazu: Sich täglich 5 Minuten Zeit nehmen, die Arbeit unterbrechen, den Atem spüren, sich selbst bewusst wahrnehmen und erinnern: Gott ist (auch) da. Die Übung hab ich als „Hausaufgabe“ mit in den Advent genommen, fünf Minuten kann ich mir ermöglichen. Wenn ich mit einer Arbeit fertig bin, bevor ich was Neues anfange: Mich hinsetzen wo ich ungestört bin, zuhause - oder auch unterwegs. Im Auto noch einen Moment sitzen bleiben. Innehalten für ein paar tiefe Atemzüge. Mich erinnern, wo ich grad war und was ich noch vorhabe. Oder zwischen Einkäufen eine Kirche aufsuchen, wenn ich eh in der Nähe bin. Eine stille Atmosphäre empfängt mich für ein paar Minuten Auszeit. Ich zünde eine Kerze an, setze mich in eine Bank leg die Hände in den Schoß. Erst jetzt merke ich, wie kurzatmig ich gerade bin. Es hilft mir, bewusst meinem Atem nachzuspüren, wie er von selber kommt und geht. Mit dem Ausatmen lasse ich los, was mich unruhig macht, gebe es ab, mit einem Gebetswort verbunden. 

Kraftvolle Minuten sind das, in denen etwas von der adventlichen Botschaft Raum bekommen kann und meine Sehnsucht nähren: Gott ist da in der Gegenwart. Ich bin nicht allein. Er kommt uns immer entgegen. Bald feiern wir seine Ankunft in dieser Welt. Seine Liebe kam in Jesus zum Ausdruck. Sie ist Geschenk. Man kann es nicht machen, nur annehmen, offen und bereit dafür sein – wie Maria. 

Gute Erfahrungen mit der „Power-Übung“ und eine gesegnete Zeit wünsche ich Euch

Monika Urban

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