Einführung in das Matthäusjahr – com-unio

Unsere Weise Unio zu sein

     Möge Euch das Licht der Adventskerzen auf die Ankunft des Herrn vorbereiten und Euer Herz mit der Hoffnung auf Seine Geburt erfüllen.

* * *AKTUELL* * *

Wir wünschen einen besinnlichen, schönen Advent mit unserem Advents-Kalender

Adventskalender 2024

Nächste Termine 

Offenes Treffen,
Sonntag um 19:00 Uhr:

30. November 2025
Bibliolog mit Veronika Rademacher UAC - eine kurze Einführung die Methode und praktische Vorstellung anhand eines Bibeltextes

14. Dezember 2025
Adventliches Zusammensein


Frühschicht im Advent
19. Dezember, 6:30 - 7:00 Uhr


Unser Flyer - bitte gern Teilen!

Bibliolog 2025:

29. November
13. Dezember

... und hier die geplanten Termine 2026:

10. Januar
07. Februar
14. März
11. April
09. Mai
13. Juni
18. Juli
08. August
12. September
24. Oktober
24. November
19. Dezember 2026!

Hier geht es zum Teilnahme-Link und den Instruktionen

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Das Programm des Hauses St. Ulrich in Hochaltingen

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Heiliges Jahr

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"Pilger der Hoffnung"

„Wie die Schrift sagt …“: Betrachtungen zum Matthäusjahr mit P. Johannes Moosmann

Bei unserem Treffen im November hielt der Pallottiner P. Johannes Moosmann eine Einführung in das neue Kirchenjahr und gab dabei sowohl einen kurzen Rückblick als auch eine Hinführung zum Evangelisten Matthäus, der im kommenden Kirchenjahr im Mittelpunkt steht. Zu Beginn erinnerte er daran, dass es früher kein dreijähriges Lesejahr gab: Die Gläubigen hörten jedes Jahr an den Sonntagen die gleichen Bibeltexte – dadurch prägten sich diese tief ein. Erst mit der liturgischen Reform nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil wurde die heutige Ordnung mit den drei Lesejahren A (Matthäus), B (Markus) und C (Lukas) eingeführt. Das Johannesevangelium wird in allen drei Jahren vor allem in der Fasten- und Osterzeit gelesen. Außerdem gibt es heute an den Sonntagen zwei Lesungen – aus dem Alten und dem Neuen Testament – während früher nur eine Lesung vorgesehen war.

Moosmann

Im kommenden Lesejahr A steht das Matthäus-Evangelium im Mittelpunkt. Immer wieder begegnet bei Matthäus die Formulierung „wie die Schrift sagt“ – ein Hinweis darauf, dass Matthäus zeigen möchte, wie sich die alttestamentlichen Verheißungen in Jesus Christus erfüllen und die Geschichte Gottes mit den Menschen ihre Fortsetzung findet. In seinem Vortrag gab der Pallottiner einen anschaulichen Überblick über das gesamte Evangelium. Kapitel für Kapitel führte er durch die Texte, erläuterte zentrale Motive und machte die Zusammenhänge verständlich und lebendig.

Auf die Frage, welcher Evangelist ihm persönlich am meisten zusage, nannte P. Moosmann den Evangelisten Lukas, den Verfasser sowohl des Lukasevangeliums als auch der Apostelgeschichte. Lukas zeige in der Apostelgeschichte eine Gemeinde, die „ein Herz und eine Seele“ ist, verschweige aber auch nicht die Spannungen und Auseinandersetzungen, die zum Leben der frühen Kirche gehörten.

Im Anschluss wurde noch über weitere Aspekte des Kirchenjahres gesprochen – insbesondere über die liturgischen Farben und die musikalische Gestaltung der Gottesdienste. Weiß sei als festliche Farbe grundsätzlich immer erlaubt, Rot steht für das Pfingstfest und die Gedenktage der Märtyrer, Grün prägt den Jahreskreis, und Violett wird in der Advents- und Fastenzeit sowie bei Beerdigungen verwendet. Auch die Musik in den Gottesdiensten fand Beachtung: In der Advents- und Fastenzeit wird bewusst auf das Gloria verzichtet – Ausnahmen bilden lediglich der Gründonnerstag und das Hochfest Mariä Empfängnis am 8. Dezember.

Den Abschluss der interessanten Einführung bildete ein Witz – ganz wie es P. Moosmann auch bei seinen Gottesdiensten pflegt –, der alle Zuhörenden mit einem Lächeln in die neue Woche entließ.

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