Einführung in das Matthäusjahr – com-unio
     Wir haben gelernt, wie Vögel zu fliegen, wie die Fische zu schwimmen. Doch haben wir die einfache Kunst verlernt, wie Brüder zu leben (Martin Luther King)

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2. April, ab 21:30 Uhr 


Offene Treffen, jeweils
Sonntag um 19:00 Uhr:


26. April 2026

23. Mai 2026
Königin der Apostel


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„Wie die Schrift sagt …“: Betrachtungen zum Matthäusjahr mit P. Johannes Moosmann

Bei unserem Treffen im November hielt der Pallottiner P. Johannes Moosmann eine Einführung in das neue Kirchenjahr und gab dabei sowohl einen kurzen Rückblick als auch eine Hinführung zum Evangelisten Matthäus, der im kommenden Kirchenjahr im Mittelpunkt steht. Zu Beginn erinnerte er daran, dass es früher kein dreijähriges Lesejahr gab: Die Gläubigen hörten jedes Jahr an den Sonntagen die gleichen Bibeltexte – dadurch prägten sich diese tief ein. Erst mit der liturgischen Reform nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil wurde die heutige Ordnung mit den drei Lesejahren A (Matthäus), B (Markus) und C (Lukas) eingeführt. Das Johannesevangelium wird in allen drei Jahren vor allem in der Fasten- und Osterzeit gelesen. Außerdem gibt es heute an den Sonntagen zwei Lesungen – aus dem Alten und dem Neuen Testament – während früher nur eine Lesung vorgesehen war.

Moosmann

Im kommenden Lesejahr A steht das Matthäus-Evangelium im Mittelpunkt. Immer wieder begegnet bei Matthäus die Formulierung „wie die Schrift sagt“ – ein Hinweis darauf, dass Matthäus zeigen möchte, wie sich die alttestamentlichen Verheißungen in Jesus Christus erfüllen und die Geschichte Gottes mit den Menschen ihre Fortsetzung findet. In seinem Vortrag gab der Pallottiner einen anschaulichen Überblick über das gesamte Evangelium. Kapitel für Kapitel führte er durch die Texte, erläuterte zentrale Motive und machte die Zusammenhänge verständlich und lebendig.

Auf die Frage, welcher Evangelist ihm persönlich am meisten zusage, nannte P. Moosmann den Evangelisten Lukas, den Verfasser sowohl des Lukasevangeliums als auch der Apostelgeschichte. Lukas zeige in der Apostelgeschichte eine Gemeinde, die „ein Herz und eine Seele“ ist, verschweige aber auch nicht die Spannungen und Auseinandersetzungen, die zum Leben der frühen Kirche gehörten.

Im Anschluss wurde noch über weitere Aspekte des Kirchenjahres gesprochen – insbesondere über die liturgischen Farben und die musikalische Gestaltung der Gottesdienste. Weiß sei als festliche Farbe grundsätzlich immer erlaubt, Rot steht für das Pfingstfest und die Gedenktage der Märtyrer, Grün prägt den Jahreskreis, und Violett wird in der Advents- und Fastenzeit sowie bei Beerdigungen verwendet. Auch die Musik in den Gottesdiensten fand Beachtung: In der Advents- und Fastenzeit wird bewusst auf das Gloria verzichtet – Ausnahmen bilden lediglich der Gründonnerstag und das Hochfest Mariä Empfängnis am 8. Dezember.

Den Abschluss der interessanten Einführung bildete ein Witz – ganz wie es P. Moosmann auch bei seinen Gottesdiensten pflegt –, der alle Zuhörenden mit einem Lächeln in die neue Woche entließ.

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