Das Warten im Advent – com-unio
     Wir haben gelernt, wie Vögel zu fliegen, wie die Fische zu schwimmen. Doch haben wir die einfache Kunst verlernt, wie Brüder zu leben (Martin Luther King)

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Nächste Termine 

Agapefeier an Gründonnerstag
2. April, ab 21:30 Uhr 


Offene Treffen, jeweils
Sonntag um 19:00 Uhr:


26. April 2026

23. Mai 2026
Königin der Apostel


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Warten
Eigentlich ist das ganz Leben vom Warten bestimmt. Wir warten auf den Bus oder die Bahn, wir warten beim Arzt, an der Kasse, in der Warteschleife am Telefon, an der Ampel, im Stau ...  Laut Zeit online verbringt der Mensch durchschnittlich 374 Tage seines Lebens mit warten.

Aber was wäre, wenn wir das Warten nicht als lästige Unterbrechung, sondern als geschenkte Zeit betrachten? Eine Gelegenheit, Dinge zu tun, für die uns sonst die Zeit fehlt: Die Umgebung bewusst wahrnehmen, die Natur genießen, einen Gedanken zu Ende denken. An der Bushaltestelle oder im Wartebereich ein Buch lesen. Im Stau ein lang aufgeschobenes Telefonat mit einem Freund führen, oder auch die Wartezeiten mit Gott verbringen ... Warten kann das Erleben von Zeit sein. 

Das Warten im Advent 
Gerade in der Adventszeit wird das Warten zu einem zentralen Thema: wir warten darauf, dass Gott in seinem Sohn Jesus Christus Mensch wird, mitten unter uns, in unseren Herzen. Und wie warten wir darauf? Wir hetzen von einem Termin zum nächsten. Hier eine Weihnachtsfeier, dort ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt. Hausputz, kochen, backen, Geschenke kaufen... 

Ich erinnere mich noch gerne an die Adventszeiten in meiner Kindheit. Meine Mutter hielt oft mit meiner Schwester und mir kleine „Adventsstündchen“, manchmal waren auch Freunde von mir dabei. Es wurde die Kerzen des Adventskranzes  entzündet, wir tranken Tee, lasen Geschichten oder Gedichte vor, es wurde gesungen, gebetet und erzählt. Es war eine schöne Zeit, voller Ruhe und Freude, an die ich mich so gerne zurückerinnere. 

Vielleicht schaffen wir es in den verbleibenden Tagen des Advents, Zeiten zu schaffen, wo wir die Hektik hinter uns lassen können und  bewusst innehalten.
Ich wünsche euch eine besinnliche Zeit!

Claudia

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