Wer meditiert, ist nicht alt! – com-unio

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Nächste Termine

Online Treffen, jeweils Sonntag um 19:00 Uhr:

1. November 2026 (Allerheiligen)
29. November 2026 (1. Advent)
Der Heilige Franziskus -
mit Prof. Dr. Margareta Gruber OSF
20. Dezember 2026 (4. Advent)

Letzte Treffen

4. Oktober 2026
"Loslassen"
6. September 2026
Über das Suchen, das Finden und das Gefundenwerden
9. August 2026
Allein - oder einsam?
12. Juli 2026
"Heute schon gestaunt?"

Unser Flyer - bitte gern teilen!

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Bibliolog mit
P. Lutz Müller SJ:

24. Oktober
24. November
19. Dezember 2026!

Hier geht es zum Teilnahme-Link und den Instruktionen

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Gebetsanliegen

Jesus web


Wir bitten um Euer Gebet für Volker, der am 3.10. verstorben ist.

„Denn ich bin ganz sicher: Weder Tod noch Leben, weder Engel noch Dämonen, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges noch irgendwelche Gewalten, weder Hohes noch Tiefes oder sonst irgendetwas auf der Welt  können uns von der Liebe Gottes trennen, die er uns in Jesus Christus, unserem Herrn, schenkt.“
Römer 8,38–39

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Vor einer größeren Runde gab P. Dr. Paul Rheinbay eine wunderbar eingängige Einführung in die Zen-Kontemplation. Selbst anerkannter Zen-Lehrer, war er ein langjähriger Wegbegleiter von P. Johannes Kopp, der die Grenzen zwischen Zen und christlicher Mystik als fließend empfand. Beide Pallottiner sehen die großen Entsprechungen zwischen der Zen-Lehre und einer christlichen Gebetshaltung, wie Vinzenz Pallotti sie auch selbst darstellt.

Zu dieser übereinstimmenden Haltung fand Paul Rheinbay anschauliche Worte. "Das Ziel ist es, 'rauszukommen aus dem Denken über etwas. Also den Gedanken radikal zu sagen: zieht, wohin ihr wollt ...". Die Gedanken, bewusste Kontrolle und entsprechende Vorhaben in der Mediation loszulassen und absichtslos für eine Zeit im Nichts zu verweilen, ist keine einfache Vorstellung. Es erfordert gute Anleitung und viel Übung, denn letztlich bleibt Zen immer ein Weg. Ein Weg hin zu dem Vertrauen, dass es eine Wirklichkeit gibt, über die Gedanken hinaus. Eine Wirklichkeit, deren Existenz nicht erst durch die Gedanken daran bestätigt werden muss. Sie ist einfach da.

Entscheidend sei hierfür neben einer entsprechenden Haltung und Einstimmung auch die Übung, die Gewohnheit, seine Zen-Praxis ins Leben einzubauen. Das gelingt einmal gut, und andere Male ist es weniger einfach. "Wichtig ist aber, es zu tun". Auf die Frage einer Zuhörerin, ob man denn auch als alter Mensch überhaupt noch die Zen-Mediation erlernen könne, gab es eine schöne Antwort: "Wer meditiert, ist nicht alt!"
Manchen aus der Runde verschlug es bei solchen Worten - im besten Sinne - die Sprache. Mit guten Gedanken und Dankbarkeit kehrten schließlich alle in ihr Leben zurück. Doch der Zen-Weg ist uns etwas sichtbar geworden. 

https://www.forum-pallotti.de/events/zen-kontemplation-8/
https://zen-kontemplation.de

Zur Vertiefung hat Reinhard ein Interview mit P. Lasalle SJ gefunden - dem Pionier des christlichen Zen 

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